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Tipps vom finnischen Rennsport-Routinier Harri Toivonen-
Wipak ermöglicht das Treffen
Wie in kaum einer anderen Sportart gehört Erfahrung zu den wichtigsten Tugenden, die ein Rennfahrer mitbringen muss. Für die jungen Motorsporttalente aus
dieser Region bringt das große Probleme mit sich. Es gibt quasi so gut wie keine erfahrene Rennfahrer in der Heide von denen sie etwas lernen können. Das Häuslinger Nachwuchstalent Lars Ahrens hatte jetzt das große
Glück, über die finnische Wipak Gruppe Harri Toivonen, einen der erfahrendsten Rennfahrer der Welt, kennen zu lernen.
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Bei dem Namen Toivonen leuchten die Augen aller echten Motorsportfans. Vater Pauli Toivonen, selbst schon
Europameister und die Brüder Henri und Harri zählten über viele Jahre zur “creme de la creme” im internationalen
Rallyesport. In den achtziger Jahren waren Henri und Harri Toivonen das schnellste Brüderpaar im Motorsport und
es gab schon damals ernste Pläne, beide in die Formel 1 zu holen. Aber das Schicksal schlug für die Toivonens bitter
zu. Während Harri zu ersten Testfahrten im Formel-1 unterwegs war, verunglückte Bruder Henri tödlich bei der
Rallye Korsika. Alle Pläne waren damit zunichte. Trotzdem schaffte Harri Toivonen als einer der ganz wenigen
Fahrer den Wechsel vom Rallyespezialisten zum erfolgreichen Rundstreckenfahrer. Höhepunkt in seiner zweiten Karriere waren sicher die Werks-Einsätze in der Sportwagen-Weltmeisterschaft mit einem über 1000 PS starken
Porsche. Nach Erfolgen in der Prototypen-WM, der amerikanischen ALMS-Serie und den 24-Stunden von Le Mans ist auch Harri Toivonen in die Jahre gekommen und will seine Karriere beenden. Dabei hat er sich seinen
Formel-1-Traum doch noch erfüllt und setzt in der internationalen EuroBoss-Serie erfolgreich einen etwa 750 PS
starken ehemaligen Benetton-Formel –1 aus dem Jahre 1997 ein. Unterstütz wird Toivonen dabei vom finnischen Folienunternehmen Wipak. Durch diese Verbindung wurde es dem hiesigen Rennfahrer-Talent Lars Ahrens
ermöglicht, Harri Toivonen in Holland zu treffen. Toivonen widmet sich auch in Finnland intensiv dem
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dortigen Rennfahrer-Nachwuchs und hatte sichtliche Freude daran, Lars Ahrens die Tücken der niederländischen
Grand-Prix-Strecke in Zandfoort zu erklären. “Ich habe in einigen Wochen hier selbst ein Lupo-Cup-Rennen und die
Tipps vom Profi sind da natürlich super”; schwärmt Lars Ahrens von der Hilfe des Routiniers. “Harri hat sich zwischen
seinen Trainingssitzungen und Rennen viel Zeit genommen und mir auch seinen Formel-1-Bolieden genau erklärt”,
ist der Häuslinger vom sympatischen Finnen beeindruckt. “Wir wollen den Kontakt halten und auch über andere
Rennstrecken noch fachsimpeln,” hat Toivonen dem Häuslinger Blondschopf fest versprochen. Vielleicht gibt dieses
Treffen den richtigen Kick für die letzten drei Meisterschaftsläufe. “Im Moment konzentriere ich mich aber hauptsächlich
auf meine Berufsausbildung, denn zum Jahreswechsel steht meine Abschlußprüfung als Prozeßleitelektroniker an,”
muss der Azubi bei der Bomlitzer AFP Gesellschaft jetzt Prioritäten setzen. Das Team arbeitet aber schon an den
Vorbereitungen für 2003 und dann soll es, vielleicht mit den Tipps des erfahrenen Finnen, aufs Treppchen gehen.  |