7. Rennen auf dem Nürburgring

NÜRBURG/HÄUSLINGEN. „Das war ein Rennen, ganz nach meinem Geschmack“, lächelte Lars Ahrens. Und der 20-Jährige hatte allen Grund, sich zu freuen. Beim siebten Lauf zur ADAC VW Lupo-Cup Meisterschaft erzielte er vor etwa 85.000 Zuschauer sein bisher bestes Saisonergebnis und sah als Neunter die Zielflagge. Diese Platzierung war Seelenbalsam für den in letzter Zeit vom Pech verfolgten Ahrens. Doch auf der Rennstrecke in der Eifel machte ihm sein Lupo keinen Strich durch die Rechnung. Das Auto hatte keine Macken, lief rund und prompt schaffte der Blondschopf den Sprung unter die ersten zehn.

Ein Resultat, das sich der von Position zwölf ins Rennen gegangene Häuslinger schwer erkämpfen musste. Nach einem Bilderbuchstart kämpfte sich Lars Ahrens schnell nach vorne und lieferte sich auf Rang neun liegend packende Zweikämpfe mit Jan-Erik Slooten. Ein Duell, in dem Ahrens jedoch letztlich das Nachsehen hatte. „Ich bin Kampflinie gefahren und hatte meine Reifen mächtig gequält. Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden“, strahlte der Twen, der zum ersten Mal von seinem Bruder Christian betreut wurde, nach dem Zieleinlauf.

Schon im Freien Training machte sich bemerkbar, dass sich der gelernte Prozessleitelektroniker auf der 3629 Meter langen Kurzanbindung des traditionsreichen Nürburgrings sehr wohl fühlt. Ahrens legte sich von Beginn an richtig ins Zeug und der sechste Platz machte Hoffnung auf ein erfolgreiches Rennwochenende. Lediglich das Qualifying lief für Lars Ahrens nicht zufriedenstellend. Auf den „alten“ Reifen aus dem Freien Training unterwegs, langte es nur zu Rang zwölf. Und das, obwohl er fast die gleiche Zeit wie im Training zuvor erreichte. „Ich wollte die neuen Reifen für das Rennen schonen. Dann hatte ich mich in der Mercedes-Kurve zweimal verbremst. Dadurch wurden die Reifen schließlich viel zu heiß“, bemängelte der Lupo-Cup-Pilot. Dass es am Ende doch noch zu Platz neun reichte, stimmte ihn letztlich mehr als zufrieden.

Nach nunmehr sieben Durchgängen rangiert der Groß Häuslinger in der Gesamtwertung mit 98 Punkten auf dem 14. Platz, jenseits von Gut und Böse. „In den drei noch ausstehenden Läufen will ich jeweils unter die ersten zehn kommen. Das wäre schon okay“, so Ahrens, der noch auf dem A1-Ring in der Steiermark, im niederländischen Zandvoort und auf dem Hockenheimring an den Start gehen wird.

Mit Jeanette, den No Angels, Gracia (Deutschland sucht den Superstar) dem WM-Boxkampf mit Marcus Beyer und der SWR-DTM-Party gab es wieder ein super Rahmenprogramm.