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1.Rennen auf dem Hockenheim-Ring
Der erste Lauf zum ADAC VW-Lupo-Cup auf dem Hockenheimring endete für Lars Ahrens alles andere als zufriedenstellend. In einem völlig
verkorksten Wochenende konnte der Häuslinger lediglich Platz 16 belegen und ist damit weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. Der Sieg ging an Andreas Kolb, der als Drittplazierter des Vorjahres auch ganz
heißer Meisterschaftsanwärter ist. Lars Ahrens ist damit erst einmal aus dem engsten Favoritenkreis heraus gefallen. Da es im ADAC VW-Lupo-Cup beim Meisterschaftsauftakt aber nur halbe Punkte gab, sind noch nicht
alle Chancen verspielt.
Dabei hatte das Rennwochenende für den MSC-Piloten verheißungsvoll begonnen. Im freien Training kam er
hervorragend mit dem Lupo zurecht und markierte sogar im schwierigsten Sektor durch das Motordrom die Gesamtbestzeit. Für das Zeittraining am Samstagabend hatte sich Lars Ahrens dann auch viel vorgenommen. Bis zur
dritten Runde sah auch alles noch gut aus. Dann ging der Häuslinger mit etwas zu hoher Geschwindigkeit in die
Opelkurve auf die Startgerade und landete nach einem Riesensatz im Kiesbett. „Ich hatte ein richtig gutes Gefühl mit
dem Auto, bin aber etwas zu schnell in die Kurve gegangen. Die Randsteine haben mich dann in den Kies katapultiert“, ärgerte sich Ahrens über den dummen Fehler. Anschließend brauchten die Mechaniker bis kurz vor
dem Trainingsende um das Auto wieder flott zu bekommen. In den letzten Minuten war dann keine freie Runde mehr zu bekommen und der 12. Startplatz war alles andere als eine gute Ausgangsposition für das Rennen.
Pünktlich zum Rennen am Sonntag gab es am Hockenheimring dann den erhofften Regen und alles schien wieder
möglich. „Am Start konnte ich dann aber doch nicht so viele Plätze gutmachen wie erhofft. Um den Anschluss an die
Spitze nicht ganz zu verlieren, habe ich dann an der Spitzkehre zur Mercedes Tribüne zu viel riskiert und bin weit
herausgetragen worden,“ sah Lars Ahrens das Rennen. Vom Ende des Feldes war dann für den VW-Lupo-Piloten
nicht mehr viel möglich. Bis auf Platz 16 konnte er noch in paar Plätze gutmachen, blieb dann aber an Franziska
Nikoleit, der einzigen Dame im Feld hängen. „Mit der Brechstange hätte ich vielleicht noch ein paar Plätze schaffen
können, für ganz vordere Plätze war ich aber danach einfach nicht mehr schnell genug. Ich muss das Rennen
schnell abhaken und mich auf die nächste Veranstaltung in Italien konzentrieren,“ zog Ahrens anschließend Bilanz.
Und das wird auch wichtig sein, denn in der kommenden Wochen geht es schon wieder zum zweiten Saisonrennen
auf den Adria-Raceway nach Venedig.
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