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4. und 5. Rennen auf dem Lausitzring
EUROSPEEDWAY Lufttemperaturen von 34 Grad machten das ADAC VW-Lupo-Cup Rennen auf dem Eurospeedway in der Lausitz zu einer
waren Hitzeschlacht. Aber nicht nur die Piloten litten unter der extremen Witterung, auch die Fahrzeuge und die Reifen hatten mit dem über 50 Grad heißen Asphalt zu kämpfen. Für den Häuslinger Lars Ahrens
brachte das Rennen nicht die erhofften Meisterschaftspunkte. Erst hatte er die falsche Reifenstrategie gewählt und dadurch das Zeittraining mit Platz 16 verhauen und dann wurde es dem kleinen Lupo nach einem
Schaden am Katalysator auch noch zu warm und er ging in den Hitzestreick. Die Plätze 14 und 15 waren somit auch alles andere als zufriedenstellend.
„Die Stimmung war bei fast 70.000 Zuschauern am Lausitzring wieder riesig. Diesmal kamen aber bei mir so viele
Probleme zusammen, da hat man in dem starken Fahrerfeld einfach keine Chance mehr“, war der Häuslinger doch
etwas frustriert. Jedem Fahrer standen nur 8 Reifen für die zwei Rennen zur Verfügung und es war allen klar, das
dieses bei den hohen Temperaturen knapp werden würde. „Ich habe alle Trainings mit nur 4 Reifen gefahren um
die anderen für die Rennen zu schonen. Das war sicherlich zu vorsichtig,“ musste er seine falsche Strategie dann
auch eingestehen. Zum Rennen konnte Ahrens dann im ersten Rennen nur von Platz 16 starten, hatte mit den besseren Reifen aber immer noch gute Chancen. Aber in der ersten Runde musste er beim Überholen kurz von der
Strecke und beschädigte dabei den Katalysator und die Lambdasonde. Danach fehlte es dem Lupo dann deutlich an Leistung und trotz der guten Reifen war nur noch Platz 14 möglich. Zum zweiten Rennen versuchten die
VW-Mechaniker alles um den kleinen Lupo wieder zu Kräften zu bringen. Aber trotz eines neuen Kats brachte es nicht
viel. Zwei Runden lief es wieder besser und Ahrens konnte sich wieder auf Platz 14 vorarbeiten, dann war die
Leistung wieder dahin und Platz 15 eine große Enttäuschung. Der eingedrückte Kat hatte wohl doch einen größeren Schaden verursacht.
Das Rennen brachte jedenfalls dem deutschen Tourenwagennachwuchs erste Vorstellungen, wie es in einem
DTM-Auto zugeht. Hier verlieren die Fahrer in den 60 Minuten fast 4 Liter Flüssigkeit. Das Lupo-Cup –Rennen ist nur
halb so lang wie bei der DTM, aber durch die feuerfeste Unterwäsche und dem dicken Rennoverall ist vielen der jungen Fahrer bei den gut 50 Grad im Lupo-Cockpit auch sichtlich warm geworden.
In zwei Wochen geht es jetzt auf dem Norisring in Nürnberg weiter. Hier beim Saisonhöhepunkt werden wieder über 100.000 Zuschauer erwartet.
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