2. Rennen auf dem ADRIA-INT.-RACEWAY

VENEDIG  Auch der zweite Meisterschaftslauf zum ADAC VW-Lupo-Cup hat für Lars Ahrens nicht den erhofften Erfolg gebracht. Auf der engen und schwierigen Rennstrecke in der Nähe von Venedig reichte es auch diesmal nur zu Platz 13. Der Sieg ging wieder an Andreas Kolb, der damit schon das zweite Rennen gewinnen konnte und nun ganz heißer Meisterschaftsanwärter ist.  Lars Ahrens liegt nach dem verpatzten Start in die Meisterschaft nun auch auf dem 13. Meisterschaftsplatz. Training Platz 13, Rennen Platz 13 und Meisterschaft Platz 13, da kann es für die Zukunft nur besser werden.

Schon das erste Training auf der ganz neu gebauten italienischen Rennanlage zeigte, das es schwierig für den Häuslingen werden wird. In Sektor 2 markierte er zwar die schnellste Zeit aller Fahrer, im langsamen Teil mit zwei engen Kehren kam er aber überhaupt nicht zurecht und büßte fast 8/10 Sekunden auf die Spitze ein. So war der 13. Startplatz auch alles andere als eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Zum Rennstart am Sonntag gab es dann auch die angekündigten hohen Temperaturen und bei strahlenden Sonnenschein und fast 30 Grad wurde den Fahrern alles abverlangt. Pünktlich  um 10.00 Uhr zur Liveübertragung im Fernsehen startete die Lupo-Meute in das  19-Runden-Rennen. Ahrens erwischte einen guten Start und konnte sich bis auf Platz 9 vorarbeiten. Im Zweikampf mit dem ehemaligen österreichischen Formel-Fahrer Christian Passecker bekam der Häuslinger dann den dritten Gang nicht  schnell genug rein und büßte gleich zwei Plätze ein. Als er anschliessend wieder zu schnell in eine der engen Kehren ging, musste  er noch einen Konkurrenten vorbei lassen. Danach wurden die Rundenzeiten zwar schneller, um an das vordere Feld heranzufahren reichte es aber nicht mehr. „Ich bin das ganze Wochenende nicht richtig mit der zweiten Kehre zurechtgekommen und meine schnellste Zeit erst in der allerletzten Runde gefahren, das war natürlich viel zu spät,“ haderte der MSC-Pilot nach dem Rennen mit sich selbst. Da nützte dem Nachwuchspiloten auch nichts mehr, das er zum Schluss schneller als die Spitze des Feldes fuhr, der Zug war da längst abgefahren. „Es haben mich diesmal so viele Freunde nach Venedig begleitet, da hätte ich natürlich lieber ein besseres Ergebnis eingefahren, aber es war einfach nicht mehr drin“, sah Ahrens das Rennen.  Und es scheint in diesem Jahr wirklich noch schwerer zu werden. Es sind so starke Fahrer dazu gekommen, dass es nur Doppelsieger Kolb gelang, die „jungen Wilden“ noch im Zaum zu halten.  Viel Zeit zum regenerieren bleibt dem Häuslinger jetzt nicht, das nächste Rennen steht schon in zwei Wochen auf dem Nürburgring an.