8. Rennen auf dem A-1 Ring in Österreich

SPIELBERG. Bei Lars Ahrens scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein. Nach einem hervorragenden neunten Platz auf dem Nürburgring  konnte sich der Lupo-Cup-Pilot auf dem A1Ring in der Steiermark nochmals steigern. Nach einer tollen Leistungssteigerung und einer spannenden Aufholjagd, stand für den Häuslinger am Ende Platz acht zu Buche.
"Wir haben endlich herausgefunden, warum es in den vergangenen Rennen nicht so gut lief", erklärte Adolf Ahrens nach dem Rennen in Österreich. "Lars ist bisher mit dem falschen Reifendruck unterwegs gewesen. Das konnten wir jetzt korrigieren und prompt lief es nach Plan", strahlte der Senior.Und dazu hatte er allen Grund, denn sein Filius zeigte schon im Freien Training, dass er drei Rennen vor dem Saisonende noch einmal alles geben will. Mit nur drei Hundertstel Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten fuhr Lars auf der österreichischen "Berg- und Talbahn" die drittbeste Rundenzeit. Es versprach, ein erfolgreiches Wochenende zu werden.Im Zeittraining klappte es sogar noch besser. In der Mitte des Qualifyings lag der Häuslinger sogar auf dem ersten Rang, was ihm in der gesamten Saison bisher noch nicht ein einziges Mal vergönnt war. Dann fuhr er an die Box, um die Reifen zu schonen und fiel doch noch auf Platz sieben zurück. Das mit Spannung erwartete Rennen verlief schließlich ganz und gar nach Plan. Ahrens lieferte sich auf den schnellen Passagen und engen Kurven des Rings packende Zweikämpfe mit der Konkurrenz und rangierte teilweise sogar auf Rang vier. Doch dann passierte es: Nach einer Rangelei fand sich der Häuslinger im Kiesbett wieder und musste das Feld an sich vorbeiziehen lassen. Statt zu kapitulieren nahm der Blondschopf jetzt das "Messer zwischen die Zähne" und setzte zu einem  Husarenritt an, dass sich einige Zuschauer verwundert die Augen rieben. Lars Ahrens kämpfte sich wieder an die Spitzengruppe heran und zeigte, dass er durchaus im Stande ist, ganz vorne im Lupo-Cup mitzufahren. "Noch zwei bis drei Runden und Lars hätte noch unter die ersten drei kommen könn en", lobte Adolf Ahrens seinen schnellen Junior, der in zwei Sektoren sogar Bestzeit gefahren ist. Der Lohn für die Mühen waren der achte Platz und in der Gesamtwertung konnte sich Ahrens jetzt auf Platz 12 verbessern. Der Sieg ging an Patric Lachmann aus Hildesheim.