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2. Lauf zum ADAC VW-Lupo-Cup in Zolder
Nach 48 Stunden Dauerregen war “Land unter” auf dem 3,977 km langen belgischen Circuit Zolder und der zweite Lauf zum Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM)
und des ADAC VW-Lupo-Cups mussten unter extremsten Bedingungen ausgetragen werden. Die Sicht
am Start war so schlecht, das nach einigen Einführungsrunden fliegend hinter dem “Safty Car” gestartet wurde. Der Häuslinger Rennfahrer Lars Ahrens kam in seinem zweiten Tourenwagen-Rennen mit den extrem schwierige Bedingungen hervorragend zurecht und belegte einen guten achten Platz Der Sieg beim deutschen Tourenwagen-Nachwuchs ging an Patrick Hinte, der seine Karriere als Rallycross-Fahrer begann und mit der rutschigen Strecke am Besten zurecht kam.
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Die belgische Rennstrecke Zolder war erstmals im Veranstaltungskalender des ADAC VW-Lupo-Cups und somit
hatten die Vorjahrespiloten nicht ganz so große Vorteile. Für Lars Ahrens somit gute Voraussetzungen um erstmals
unter die Top 10 zu fahren. Entsprechend motiviert lag der 19jährige Häuslinger im ersten freien Training nach 20
Minuten bereits auf Platz 6. Zum Zeittraining am Samstag Nachmittag wurde die Strecke dann noch nasser und die
Piloten rutschten reihenweise ins Kiesbett. Auch der Häuslinger mußte nach einem Dreher aus dem Kiesbett geborgen werden. Die bis dahin gefahrene Zeit rechte aber zum 12. Startplatz.
Wer am Samstag schon gedacht hatte, die Bedingungen können nicht noch schwieriger werden, wurde am Sonntag
eines Besseren belehrt. Die Rennstrecke stand komplett unter Wasser und sogar die Profis der DTM rutschten Reihenweise von der Strecke sodaß das Rennen abgebrochen werden musste. Nachdem es auch beim Porsche
Carrera Cup reichlich Schrott gegeben hatte, war der Lupo-Cup an der Reihe. Alle Fahrer wurden von VW-Chefinstruktor Kris Nissen noch einmal kräftig ins Gebet genommen. Aber wer will die jungen Wölfe halten, wenn
der Start freigegeben ist. “Das Hauptproblem war die Sicht. In der Gischt war kaum etwas zu erkennen, geschweige
denn die Einlenkpunkte der Kurve. Wenn man auf der Gegengerade im 6.Gang nur das rote Licht des Vordermanns
sieht, kostet es schon etwas Überwindung, nicht von Gas zu gehen. Aber auch so etwas gehört im Rennen dazu,” schildert Ahrens seine Eindrücke. Im Rennen kam der Pilot des Rethemer MSC Aller-Leine dann immer besser
zurecht wurde aber soviel in Zweikämpfe verwickelt, dass die Spitze vorne davon fuhr.
Der achte Platz war am Ende ein toller Erfolg für Lars Ahrens, der auch in der Meisterschaftstabelle viel Boden
gutmachen konnte. Beim nächsten DTM-Rennen im englischen Donington ist der Lupo-Cup nicht dabei. Hier geht es erst in vier Wochen auf dem Sachsenring weiter.
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