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Riesenstimmung in den Dünen von Zandvoort

ZANDVOORT. “Endlich wieder die Zielflagge gesehen,” war Lars Ahrens nach seinem 9. Meisterschaftslauf um den ADAC VW-Lupo-Cup im holländischen Zandvoort nach der Zieldurchfahrt erleichtert. Der 12. Platz liess dann zwar keine ganz grosse Freude beim Häuslinger aufkommen, die Zielankunft mit heilem Auto stand aber diesmal ganz vorn auf der Prioritätenliste. Der Sieg ging ganz klar an Patrick Hinte, der auch im Vorjahr schon blendend mit dem sandigen Kurs zurecht kam. Meisterschaftskandidat Peter Tertig ging kein Risiko ein und sammelte mit Platz 7 wichtige Punkte. In Hockenheim reicht jetzt Platz 17 zum Meisterschaftstitel.

Die direkt am Meer zwischen den Dünen gelegene Rennstrecke in der Nähe von Amsterdam galt auch in diesem Jahr als teures Pflaster für Rennwagen. In allen Trainingssitzungen und Rennen wurden reihenweise die edlen Sportgeräte der Kaltverformung zugeführt. Nachdem auch die ersten Lupos im Training total zerstört wurden, ließ es Ahrens etwas ruhiger angehen und kam so nur auf Startplatz 14. “Im ersten Training konnte ich locker auf Platz 10 fahren und hatte ein gutes Gefühl für das Zeittraining. Dort bin ich dann aber doch etwas zu vorsichtig unterwegs gewesen”, war Ahrens unzufrieden mit seinem Startplatz. Damit stand er wieder genau in der Mitte des Starterfeldes, was eigentlich vermieden werden sollte. Als am Start dann auch noch die Kupplung rutschte, fiel der MSC Pilot bis auf Platz 17 zurück. Im laufe des Rennens kam Ahrens mit guten Rundenzeiten dann bis auf Platz 12 vor. Als dann der führende Michael Seifert in der “Gerlachtbocht” auch seinen VW-Lupo kräftig in die Leitplanke setzte, musste das “Safty-Car” auf die Strecke. “Nach den langsamen Runden hinter dem “Safty-Car” rutschte mein Auto so stark über die Vorderräder, das ich den vor mir fahrenden Fürst Albert von Thurn und Taxis nicht mehr angreifen konnte,” sah Ahrens den Rennausgang. In der Meisterschaft konnte der Häuslinger einen Platz gutmachen und liegt jetzt auf Platz 12. “Der Meisterschaftsplatz spielt dieses Jahr für uns keine große Rolle. Auch im letzten Rennen am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring gilt es für Lars besonders zu lernen und Erfahrung zu sammeln. Wir haben im letzten Rennen einige Punkte entdeckt, die Lars unbedingt verbessern muss. Durch das Trainingsverbot im Lupo-Cup steht dieses in Hockenheim absolut im Vordergrund,” gibt Vater Adolf Ahrens die Devise für das letzte Rennen aus.

Bild 2: Letzte Lagebesprechung zwischen Lars Ahrens und Formel BMW-Pilot N.Königbauer