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Kein Glück beim Saisonhöhepunkt

Fast 100000 Zuschauer auf den großen Tribünen rund um den Nürnberger Norisring erlebten ein Rennsportwochenende der Superlative. Auf keiner anderen Rennstrecke geht es so dicht an den Mauern und Tribünen vorbei und die DTM bot Motorsport der Extraklasse. Auch die “kleinen Wölfe” des ADAC VW-Lupo-Cups sorgten für ein spannendes Rennen und bestätigten den Anspruch auf den Titel “populärste Tourenwagen-Nachwuchsserie” . Schade nur, das Lars Ahrens an diesem Wochenende nicht in die Spitzengruppe fahren konnte und lediglich Platz 14 belegte.

Am frühen Samstag hatte der Häuslinger sein erstes freies Training. Hier zeigte sich bereits nach einigen Runden, das der MSC Aller-Leine Pilot für die ersten Plätze zu langsam war. Fieberhaft wurde analysiert, der Luftdruck diskutiert und das Fahrzeug gescheckt. Ein Defekt konnte aber nicht entdeckt werden. So ging es am Nachmittag dann in das Zeittraining. Aber auch diesmal war Ahrens mit seinem VW-Lupo viel zu langsam. Bis kurz vor Schluß des Trainings lag er abgeschlagen auf dem letzten Platz. Ganze 11 Stundenkilometer war er auf den langen Geraden zu langsam. Kurz vor Ende des Trainings gelang dem 19-jährigen Azubi dann immerhin eine Platzverbesserung, der 20. Startplatz machte auf dem engen Stadtkurs aber alle Hoffnungen zunichte. So ging es im Rennen nur noch um Schadensbegrenzung. Lars Ahrens konnte dann auch am Start gleich einige Plätze gutmachen. Als weitere Verbesserungen nicht mehr möglich waren, half die Konkurrenz mit einigen kräftigen Ausritten nach. So konnte der Häuslinger am Ende mit Platz 14 immerhin noch 14 Punkte ernten und sich mit Platz neuen zumindest in der Meisterschaftstabelle noch gut halten.

“Trotz des verkorksten Rennwochenendes hat es riesigen Spaß gemacht. Bei 200 km/h den Lupo nur wenige Zentimeter an den Betonmauern entlang zu lenken ist schon ein irres Erlebnis. Der Norisring läßt einem die Gänsehaut über den Rücken laufen, ” war Ahrens beeindruckt von Nürnberg.

In zwei Wochen, am 14. Juli geht es mit dem nächsten Rennen auf dem Eurospeedway in der Lausitz weiter. Da hat sich dann auch eine große Fangemeinde aus Rethem angesagt. Vielleicht motiviert die Unterstützung aus der Heimat dann wieder zu einem Spitzenplatz.