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Saisonabschluß in Hockenheim
HOCKENHEIM. Beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim war bei Aiello, Schneider und Co. die Meisterschaft entschieden. Im Lupo-Cup sollte vor 57.000 Zuschauern der Meister noch ermittelt werden. Nach
einem Superfinale stand Peter Terting als neuer ADAC VW-Lupo-Cup Sieger 2002 fest. Strahlende Gesichter gab es bei der Siegerehrung, als Peter Terting und der zweitplatzierte Michael Bohrer von der
VW-Förderung für das kommende Jahr erfuhren. Beide können im kommenden Jahr im “VW Beetle Cup” antreten. Alles andere als erfreulich verlief
das letzte Saison-Rennen dagegen für Lars Ahrens. Nach einem Ausflug ins Kiesbett musste sich der junge Häuslinger trotz toller Aufholjagd auf dem Hockenheimring mit Platz 16 zufrieden geben und belegt damit in der
Endabrechnung Rang 13.
Es waren vor allem die Reifen, die Lars Ahrens auf der Traditionsrennstrecke Probleme bereiteten. Nach einem 18.
Platz im Freien Training beendete der Blondschopf das Zeittraining auf feuchtem Geläuf als Zehnter. "Da wäre mehr
drin gewesen, aber Lars hat am Anfang keine freie Runde erwischt. Danach setzte zu starker Regen ein um die Zeit noch zu verbesser," analysierte Vater Adolf Ahrens. Für das Rennen ließen er und sein Junior neue
Regenreifen aufziehen und ver
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passten diesen wohl nicht ganz den optimalen Luftdruck. Die Konsequenz: Der Wagen untersteuerte stark. "Ich bin
in den ersten Runden nur über die Vorderräder gerutscht", erklärte Lars Ahrens. Ganz besonders schlimm
erwischte es ihn in der dritten Runde, als der "Rookie" in der Sachs-Kurve gleich zwei Fahrer überholen wollte, ins
Kiesbett sauste und auf den letzten Platz zurückfiel. "Die Aktion war wohl unnötig. Ich hatte aber Angst daß ich den
Anschluss an die Spitzengruppe verliere und habe etwas zu viel riskiert," so der Lupo-Cup-Pilot, der nach diesem
Lauf sein erstes Jahr in dieser VW-Serie beendete. "Das war sozusagen das Probejahr. Jetzt wird es ernst", riskiert
Adolf Ahrens schon mal einen Blick in die nächste Saison, die für das Team aus dem Landkreis SFA mit Sicherheit
alles andere als einfach werden wird. Schließlich hat Chefinstruktor Kris Nissen für die kommende Serie wieder ein
starkes Teilnehmerfeld angekündigt. Aber der MSC Nachwuchspilot weiß inzwischen genau wo er den Hebel ansetzen muss, in welchen Punkten er sich verbessern kann. "Das im ersten Jahr ein Platz in den Top Ten kaum
möglich ist, hatten wir bei dem starken Fahrerfeld erwartet. Ziel war es deshalb, viel zu lernen und die
Fahrzeugschäden in Grenzen zu halten. Das war taktisch sicher falsch. Lars ist dadurch oft zu vorsichtig gefahren und hat in brenzlig en Situationen zurückgezogen," kritisiert Adolf Ahrens der trotzdem froh war, das der Lupo auch
dieses Rennen wieder heil überstanden hatte. Ein weiteres Problem war die Rennabstimmung des kleinen Volkswagens, die den Häuslingern gerade bei den ersten Rennen einige Probleme bereitet hatte. Lars will sich jetzt
auf die kommende Saison, die aller Voraussicht nach am 27.April des nächsten Jahres auf dem Hockenheimring wieder beginnt, intensiv vorbereiten.
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