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Halbzeit in der Meisterschaft

Der 19-Jährige Häuslinger Lars Ahrens ging am Wochenende vor über 50.000 Zuschauern auf Deutschlands modernster Rennstrecke, dem Eurospeedway in die fünfte Runde des ADAC VW-Lupo-Cups und belegte nach verkorkstem Training doch noch den zehnten Platz im Endklassement.

Der Rookie wollte in der Lausitz zunächst nicht so richtig in Fahrt kommen. Trotz starker Unterstützung zahlreicher Fans aus der Heimat, sogar seine ehemalige Klassenlehrerin Silke Leinenweber war extra angereist, fuhr Ahrens im Freien Training nur auf den zwölften Platz von insgesamt 21 Fahrern. Klar, dass der Häuslinger mit dieser Plazierung alles andere als zufrieden war. Er hatte sich weit mehr versprochen.

Im entscheidenden Zeittraining lief es nicht viel besser. Bei bedecktem Himmel aber trockener Strecke blieb die Uhr für Ahrens bei 2:12,94 Minuten stehen, was am Ende nur zum 14. Startplatz im Rennen langte. Die Vorzeichen für den 19-Jährigen Ahrens standen also alles andere als gut. Im Rennen jedoch drehte Lars Ahrens richtig auf und zeigte letztlich, dass er weit mehr kann, als diese erreichte Startposition zunächst vermuten ließ. In einem insgesamt recht fairen Lauf kämpfte sich Ahrens Stück für Stück auf den zehnten Platz nach vorne und verteidigte diese Position bis die karierte Ziel-Flagge gezeigt wurde. Ein Resultat, die den Blondschopf letztlich doch noch zufrieden stellte. "Am Auto hatte es nicht gelegen, dass es anfangs nicht lief. Ich bin zunächst mit einigen Kurven überhaupt nicht klar gekommen. Das besserte sich erst im Rennen. Wäre ich von Beginn an so gefahren, hätte ich durchaus am Ende auf Platz acht stehen können", trauerte Ahrens der vergebenen Chance doch noch etwas nach.

In der Gesamtwertung ist der Häuslinger zur Saisonhalbzeit, nach nunmehr fünf Rennen auf dem achten Platz zu finden. "Das ist für mich okay. Fünf Rennen stehen noch an und wenn ich es schaffen sollte, am Ende auf Platz sechs oder sieben zustehen, wäre das für mich als Neueinsteiger schon super", zeigt sich Lars Ahrens ehrgeizig. Den nächsten großen Schritt in diese Richtung kann der Lupo-Pilot bereits am kommenden Wochenende machen. Dann nämlich steht das Rennen auf der berühmten belgischen Formel-1-Traditionsstrecke in Spa-Francochamps auf dem Terminplan.