home
reports 2002
Hockenheim
Zolder
Sachsenring
Norisring
Eurospeedway
SPA
Nürburgring
A1-Ring
Zandvoort
Hockenheim GP

Auch in Österreich neuer Tourenwagen-Zuschauerrekord

ZELTWEG. Nach dem Ausfall am Nürburgring sollte es  am A1-Ring im Österreichischen Zeltweg wieder aufwärts gehen. Aber auch aus der Steiermark musste Lars Ahrens ohne Meisterschaftspunkte und erneutem Totalschaden abreisen. Auch diesmal war der Häuslinger ADAC-Lupo-Cup-Pilot von einem Konkurrenten in die Leitplanke geschickt worden. “Ich war nach dem erneuten Abschuss natürlich total frustriert und sauer, zumal mein Sponsor Thorsten Schwarz mit Familie extra über 1000 km zum Rennen angereist war. Als sich Sebastian Zollhöfer, der mir ins Heck gerutscht ist, aber völlig zerknirscht bei mit entschuldigt hat, ist der Ärger doch etwas verflogen, ” war der erste Kommentar des jungen MSC Piloten.

Vor 36.000 Zuschauern, ein neuer Zuschauerrekord bei Tourenwagenrennen in Österreich, und strahlendem Sonnenschein ging Ahrens das Rennen bravourös an. Gleich am Start konnte er vier Plätze gutmachen und kam auch optimal durch die enge Remuskurve. “Dann gabs von hinten einen Riesenschlag aufs rechte Eck und mit etwa 140 km/h ging es ungebremst in die Mauer,” schildert der Häuslinger den Crash. Dank der umfangreichen Sicherheitseinrichtungen im Renn-Lupo gab es auch diesmal keine Schramme am Piloten. Am Auto hat das Abt-Team aus Kempten aber bis zum nächsten Rennen in Zandfoort/Holland wieder Schwerstarbeit zu leisten. Für Lars Ahrens gilt es dann besonders, seine Startposition zu verbessern. Im Mittelfeld kracht es fast immer und für einen Startplatz in den ersten drei Startreihen muss es bei den gleichen Autos und den 22 fast gleich starken Piloten im Zeittraining schon optimal passen. “Ich haben nie drei gute Sektorzeiten in einer Runde zustande bekommen, das muss in Holland besser werden”, sieht Lars Ahrens das nächste Rennen auf dem holländischen Dünenkurs. In der Meisterschaft ist der MSC-Pilot nach zwei Nullnummern jetzt auf Platz 13 zurückgefallen und die Meisterschaft ist für Peter Terting aus Kempten, der auch in Österreich den Siegerpokal übernehmen durfte, so gut wie entschieden.